Installation – der komplette Leitfaden

JuByteNexus läuft als ein Programm auf einem Port (8080): das Spieler-Panel unter /, das Admin-Panel unter /acp, die API unter /api/v1. Es gibt keine Konfigurationsdateien zu bearbeiten – Datenbank und Sicherheitsschlüssel legt das System selbst an, deinen Admin-Account erstellt der Einrichtungs-Assistent im Browser.

Installiert wird ausschließlich über den Nexus-Installer – einen Assistenten, wie man ihn von phpMyAdmin & Co. kennt: Fragen beantworten (oder einfach immer die Vorgabe übernehmen), der Rest passiert automatisch. In etwa 5 Minuten bist du live.

Du brauchst: irgendein Java (ab Version 11) – nur um den Installer zu starten – und ein JuByte-Store-Konto.

Schritt 1 – Installer aus dem Store laden

Den nexus-installer.jar gibt es ausschließlich im JuByte-Store: einloggen und im Konto unter Downloads herunterladen.

Schritt 2 – Installer starten

  • Windows: die Jar einfach doppelklicken – der Assistent öffnet sich als grafisches Programm (Dialoge statt Konsole). Nach der Installation öffnet sich automatisch ein Konsolenfenster, start.bat wird automatisch gestartet, und der Assistent bietet an, das Admin-Panel direkt im Browser zu öffnen.

  • Linux/macOS (Terminal):

    java -jar nexus-installer.jar        # Linux-Server: sudo java -jar nexus-installer.jar
    

Schritt 3 – Fragen beantworten

Den Fragen folgen – jede hat eine sichere Vorgabe, Enter (bzw. OK im Dialog) übernimmt sie.

Was der Assistent macht:

  • Sprache wählbar (Englisch = Standard, Deutsch) – erste Frage im Assistenten bzw. --lang de.
  • Installiert nur das ACP, das UCP und was beides zum Laufen braucht – nicht mehr.
  • Datenbank wählbar (Jar-Variante): eingebaute H2-Datei (Standard, null Konfiguration) oder extern PostgreSQL / MariaDB / MySQL – mit Erreichbarkeitstest; schlägt er fehl, fragt der Assistent die Daten neu ab. Die Docker-Variante bringt ihre PostgreSQL selbst mit.
  • Lizenzschlüssel optional direkt im Assistenten eintragen – leer lassen = Free-Plan.
  • Variante Docker (empfohlen): fehlt Docker, wird es auf Linux nach Rückfrage automatisch mitinstalliert; danach startet der fertige Stack (Panels + Datenbank).
  • Variante ohne Docker: lädt die fertige nexus-core.jar und richtet auf Linux (mit sudo) einen Autostart-Dienst ein, sonst ein Start-Skript. Auf Windows wird start.bat direkt nach der Installation automatisch in einem eigenen Konsolenfenster gestartet.
  • Es landet kein Quellcode auf dem System, und am Code der Panels lässt sich nichts verändern: Die Panels stecken fest im fertigen Programmpaket (Docker-Image bzw. schreibgeschützte Jar), der Autostart-Dienst läuft zusätzlich mit schreibgeschütztem Dateisystem (nur der data-Ordner ist beschreibbar).
  • Nochmal ausführen = Update. Daten, Passwörter und Einstellungen bleiben erhalten.

Für Automatisierung: java -jar nexus-installer.jar --yes übernimmt alle Vorgaben ohne Rückfragen. Mit --gui bzw. --no-gui lässt sich der grafische bzw. der Konsolen-Assistent erzwingen (weitere Optionen: --help).

Updates

Macht das System selbst. Im ACP unter Lizenz → Updates stehen installierte und neueste Version direkt nebeneinander; JuByteNexus prüft regelmäßig das offizielle JuByte-Repository (repo.jubyte.com). Der Update-Modus ist dort wählbar: Benachrichtigen (Standard, Installation per Klick), Automatisch (neue Versionen werden selbstständig heruntergeladen, per Prüfsumme verifiziert und beim Neustart übernommen) oder Aus. Mit der Dev-Lizenz lässt sich zusätzlich der Update-Kanal (Branch) wählen: main (stabil), beta (Vorabversionen) oder develop (Entwicklungsstände) — ohne Dev-Lizenz läuft immer der stabile Kanal. In der Docker-Variante zeigt das Panel stattdessen die docker compose pull-Anleitung — das Image bleibt unveränderbar. Alternativ gilt immer: Installer nochmal ausführen = Update.


Erste Einrichtung im Browser

Sobald der Installer fertig ist, übernimmt der Einrichtungs-Assistent:

  1. http://localhost:8080/acp öffnen (bzw. deine Domain).
  2. Owner-Account anlegen: Name, E-Mail, Passwort (mind. 10 Zeichen). Dieser Account hat alle Rechte.
  3. 2FA aktivieren (Einstellungen → Zwei-Faktor-Authentifizierung) – dringend empfohlen für alle Team-Accounts.
  4. Ersten Minecraft-Server verbinden:
    • ACP → Server → Server verbinden → Einmal-Token erzeugen.
    • Bridge-Plugin (Download-Button direkt im ACP unter Server → Server verbinden) in den plugins-Ordner des Paper-Servers legen, Server starten.
    • In plugins/JuByteNexusBridge/config.yml die core-url setzen (ws://<host>:8080/bridge/ws, hinter TLS wss://…), dann ingame /nexus setup <token>.
    • Der Server erscheint live im ACP mit grünem Status – Ban-Checks laufen ab sofort lokal in < 1 ms, auch wenn der Core mal nicht erreichbar ist.
  5. Module aktivieren: ACP → Module. BanSystem, Reports, Tickets & Co. sind sofort nutzbar; jede Option ist im Panel konfigurierbar (global, pro Server-Gruppe oder pro Server).

Fehlerbehebung

ProblemLösung
Installer startet nicht (Doppelklick tut nichts)Java ab Version 11 installieren (adoptium.net), dann die Jar erneut doppelklicken – oder im Terminal java -jar nexus-installer.jar ausführen.
start.bat: „Java wurde nicht gefunden" / Version zu altJava 21 von adoptium.net installieren, Terminal/Explorer neu öffnen.
Datenbank-Test im Assistenten schlägt fehlHost/Port/Zugangsdaten prüfen – der Assistent fragt die Daten einfach neu ab. Im Zweifel die eingebaute H2-Datenbank wählen (Standard, null Konfiguration).
Port 8080 belegtStandalone: SERVER_PORT=9090 als Umgebungsvariable setzen. Docker: NEXUS_PORT=9090 in die .env.
Browser erreicht das Panel nicht (Docker)docker compose logs core prüfen; Postgres-Healthcheck abwarten (erster Start dauert ~30 s).
Bridge verbindet nichtnexus doctor (Linux) ausführen bzw. prüfen: stimmt core-url? Ist der Token unbenutzt (Einmal-Token!)? Firewall auf Port 8080? Fehlertext erscheint im Server-Log der Bridge.
429 „Too many requests" beim LoginBrute-Force-Schutz: 1 Minute warten. Limits gelten pro Client-IP.

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